(v.l.) Alexander Schagerl, Bernd Höhl, Bernhard Schäfer, Norbert Lautenschläger

Pressetext aus dem Schlitzer Boten vom 01.02.2013

Mitgliederversammlung der Volksbank Lauterbach-Schlitz

Die wirtschaftlichen Erfolge konnten fortgesetzt werden

Zur Mitgliederversammlung der Volksbank Lauterbach-Schlitz, am Mittwochabend im Festsaal der Stadt Schlitz, konnte Vorstandsvorsitzender Norbert Lautenschläger mehr als 200 Anwesende begrüßen. Seine besonderen Grüße galten dem Ersten und Ehrenstadtrat Norbert Schäfer, dem er auch dafür dankte, diesen Schönen Raum für die letzte der fünf Mitgliederversammlungen benutzen zu dürfen, den beiden Mitgliedern des Aufsichtrates, Michaela Althaus und Wilfried Metzendorf, dem ehemaligen Vorstand Franz Gregor Günther, sowie den Verbundpartnern und dem Vertreter der heimischen Presse.

Jahr der Genossenschaften

Zu Beginn seiner weiteren Ausführungen konnten die Anwesenden sogar Jürgen Klopp in einem Filmabschnitt sehen, der sich ebenfalls als ein zufriedenes Mitglied der Volksbanken outete. Zunächst wies der Bankvorstand darauf hin, dass die Vereinten Nationen 2012 zum internationalen Jahr der Genossenschaften deshalb ausgerufen hatten, um auf die weltweite Bedeutung von Genossenschaften aufmerksam zu machen und ihre Rolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung vieler Länder zu betonen. Auch Angela Merkel habe die Bedeutung der Genossenschaften lobend hervorgehoben, und es gebe für die Genossenschaften viele bekannte Werbeträger. Die genossenschaftliche Idee sei keinesfalls alt und verstaubt. „Ganz im Gegenteil, sie ist modern und im Trend der Zeit“. Er wies auf die Bilanzpressekonferenz hin, von der die Medien sehr positiv berichtet hätten und wo man sich über die genauen Zahlen besonders informieren könne, siehe Schlitzer Bote vom 16. Januar 2013.

Ein Blick zurück

Nach einem Blick in das vergangene Jahr, in dem er die Großveranstaltung im Wartenberg-Oval mit Volker Bouffier, dem Hessischen Ministerpräsidenten, besonders ins Gedächtnis zurück rief, ging er auf die weiteren nennenswerten Veranstaltungen und Erfolge der Bank noch einmal ein. Gerne habe die Volksbank Lauterbach die verschiedenen 1200 jährigen Stadtjubiläen finanziell unterstützt, so auch mehr als 100 Vereine, die für die Gemeinschaft wertvolle Arbeit leisten würden.

Wahl der Vertreter

Mit berechtigtem Stolz wies Norbert Lautenschläger darauf hin, dass vor mehr als 3 Jahren sich die Volksbank, als erste Bank in Deutschland, die Service- und Beratungsqualität im Privat- und im Firmenkundengeschäft durch den TÜV Rheinland habe zertifizieren lassen. Im November des Jahres 2012 habe sei sie erneut bestätigt worden. Des Weiteren wies er auf die Bedeutung der Vertreterwahl hin für die die Vorschlagslisten vom 25. Feb. Bis zum 01. März zu den Üblichen Öffnungszeiten an den Schaltern der Bankfilialen ausliegen würden, er dankte abschließend für die Aufmerksamkeit und übergab seinem Kollegen Alexander Schagerl das Wort.

Ausführungen zur Geschäftsentwicklung

Vorstand Alexander Schagerl ging anschließend auf die Geschäftsentwicklung ein und wies darauf hin, dass es der Volksbank Lauterbach-Schlitz erneut gelungen sei, ein gutes Ergebnis zu erzielen und dass man auch künftig diesen erfolgreichen Weg konsequent weiter gehen wolle. Dies konnte er mit der Aussage untermauern, dass die Bilanzsumme im abgelaufenen Geschäftsjahr von 404 Mio. Euro auf nunmehr rd. 433 Mio. Euro und die bilanzwirksamen Kundeneinlagen von 310 Mio. Euro. auf nunmehr 314 Mio. Euro erhöht hätten. Siehe dazu auch den Bericht über die Bilanzpressekonferenz.

Für 2013 und nach heutigem Kenntnisstand rechne man mit keiner nachhaltigen Belastung des Kundenkreditgeschäftes. „Wir können Ihnen bestätigen, dass wir die von uns vorsichtig gesetzten Limite zur Steuerung der Eigenanlagen sowie die Grenzen der Risikotragfähigkeit einhalten und beachten und somit großem Wert auf die Qualität unserer Eigenanlagen legen“, sagte Schagerl an dieser Stelle wörtlich.

6 Prozent Dividende

Das Eigenkapital, versetze die Volksbank in die Lage, auch in den kommenden Jahren angemessen und nachhaltig zu wachsen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Vertreterversammlung solle auch wieder eine Dividende von 6% gezahlt werden, wofür rund 200 Tausend Euro gerne an die Mitglieder ausgezahlt würden. Nach diesen Ausführungen ging Schagerl auf die wesentlichen Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung ein und wies darauf hin, dass das vergangene Jahr, wie das Jahr zuvor, mit einem Bilanzgewinn von rd. 1,1 Mio. Euro abschließe. Und da die Bank 2,6 Millionen an Steuern zahle, sei sie im Vergleich zu anderen Unternehmen ein guter Partner für die Region. Abschließend sagte der Bankvorstand wörtlich: „2012 war ein erfolgreiches Jahr für unsere Volksbank Lauterbach-Schlitz. Wir erwarten im Geschäftsjahr 2013 ein moderates Wachstum des bilanziellen Kundengeschäfts bei einem unverändert anhaltenden, harten Wettbewerb um dieses Kundensegment. Chancen und Risiken für die Ertragsentwicklung 2013, insbesondere für das Zinsergebnis, liegen nahe beieinander. Aktuell gehen wir davon aus, dass sich der Zinsüberschuss im kommenden Jahr aufgrund der aktuellen Zinsstrukturkurve weiter vermindern wird“. Er sprach, auch im Namen von Norbert Lautenschläger, allen am Erfolg Beteiligten, so auch den Kunden, besondere Dankesworte aus.

Vorträge zur Energieeffizienz

Zu diesem Thema ergriffen Heinz Höhl und Bernhard Schäfer, Firmenkundenberater der Privatbank Lauterbach und der Volksbank in Schlitz das Wort. Sie konnten deutlich vor Augen führen, wie deutlich sich die Preisspiralen der Energieträger Strom und Heizöl innerhalb von 20 Jahren nach oben bewegt haben, bei Letzterem waren es sogar 238 Prozent bis 2010. Auf diesen Gebieten biete die Volksbank Förderprogramme an, wie es sie noch nie gegeben habe, Sie nannten Beispiele, die zeigten, dass es vereinzelt möglich sei, weniger Mittel zurück zu zahlen, als man zur Finanzierung aufgewendet und aufgenommen habe. Angelehnt an die Kölner Band „Höhner“, sagte hierzu Bernhargd Schäfer: „Wenn nicht jetzt, wann dann“, und er hat, wie die beiden Referenten vor Augen führen konnten, recht damit. Sie wiesen darauf hin, dass die VolksbankmitarbeiterInnen hier voll beraten könnten und dass man entsprechende Broschüren zur Verfügung habe. Damit war das offizielle Programm sehr zügig beendet, und nach den Musikbeiträgen konnten sich alle Anwesenden mit Lauterbacher Beutelchen und schmackhaftem Braten, wie das bei den Mitgliedsversammlungen der Volksbank Lauterbach-Schlitz Tradition ist, stärken und Gedanken austauschen.