Vorstandsvorsitzender Norbert Lautenschläger zeigte sich bei seinen Begrüßungsworten erfreut über das große Echo, das die Einladungen gefunden haben.
Beide Vortragsveranstaltungen, für Firmenkunden und Vereine, hatten am Donnerstag großes Interesse gefunden.

Pressetext vom 08.06.2013 aus dem Schlitzer Bote

"Sind Sie fit für Sepa"
Vortragsveranstaltungen der Volksbank fanden erstaunliches Echo

Hans Schmidt, Lauterbach-Schlitz

Am Donnerstag hatte die Volksbank Lauterbach-Schlitz zur Vortragsveranstaltungen für Firmenkunden und Vereine unter dem Thema: Sind Sie fit Sepa? eingeladen. Während seiner kurzen Begrüßungsansprache zeigte sich Norbert Lautenschläger, der Vorstandsvorsitzende erfreut, dass die
Einladungen ein so großes Echo gefunden hatten, die es notwendig gemacht hätten, kurzfristig den Saal des Hotels Johannesberg anzumieten. Er wies darauf hin, dass es lange Verhandlungen gegeben habe, mit dem Ergebnis, dass sich 32 Staaten entschlossen hätten das Sepa Zahlungssystem einzuführen.
Ziel der Vortragsveranstaltungen sei es über Sepa zu informieren und sensibilisieren, wozu es der Volksbank gelungen sei, mit Harald Cornelius einen versierten Referenten zu gewinnen, den er genau wie alle Anwesenden herzlich begrüßte und vorstellte.
Harald Cornelius konnte dann auch in etwas mehr als jeweils einer Stunde unterstreichen, dass er das Thema beherrscht und auch alle diesbezüglichen Fragen fachkundig beantworten.

Allgemeines zu Sepa:

Anfang 2014 stehen große Veränderungen im Zahlungsverkehr an. Diese betreffen so gut wie alle Bereiche der Wirtschaft, ob kleine Einzelunternehmen, Kommunen oder Großunternehmen.
SEPA hat seine Auswirkungen nicht nur auf den Zahlungsverkehr. Es ist nahezu jede Unternehmens-Abteilung betroffen. Eine Reihe von Prozessen muss im Rahmen der SEPA-Umsetzung angepasst werden. Das betrifft Vertrieb und Kundenmanagement genau so wie das Rechnungs- und
das Personalwesen und hat Auswirkungen bis in die Unternehmensführung. Der
Begriff SEPA (Single Euro Payment Area) – einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum- bezeichnet die stufenweise Umsetzung einheitlicher Euro-Zahlverfahren im EU-Binnenmarkt und umfasst alle 27
EU-Staaten sowie auch Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und die Schweiz. Seit der Einführung des Euro-Bargeldes im Jahr 2002 verfolgt die EU-Kommission diese, vor allem politisch getriebene, Idee. Es soll künftig keine Unterscheidung mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Euro-Zahlungen in der EU geben. Seit Anfang 2008 werden nach und nach
europaweit einheitliche Standards für Überweisungen, Lastschriften sowie Kartenzahlungen umgesetzt.

SEPA-Zahlverfahren lösen nationale Verfahren ab

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben der EU lösen die SEPA-Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften mit Nutzung der internationalen Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) und der internationalen Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) am 1. Februar 2014 die heutigen nationalen Verfahren mit Kontonummer und Bankleitzahl ab.

Übergangszeit

Nur Privatkunden können bis 1. Februar 2016 Zahlungen noch mit Kontonummern und Bankleitzahl vornehmen. Danach gelten nur noch Zahlungen mit IBAN und BIC. Firmenkunden müssen bereits ab 1. Februar 2014 die neuen SEPA-Zahlverfahren anwenden und sollten früh genug IBAN und BIC auf ihren Rechnungen angeben, riet hier Harald Cornelius. Zudem soll die Angabe des BIC in mehreren Schritten bis 2016 entfallen (voraussichtlich ab 2014 innerhalb Deutschlands und ab 2016 innerhalb der EU-/ EWR-Mitgliedstaaten).
Für die Einziehung von Vereinsbeiträgen reiche es, wenn der Rechner oder die Rechnerin das Mandat wahrnehme, stellvertretend für alle Mitglieder, die Regularien zu erledigten.

SEPA-Navigator

Mit dem SEPA-Navigator kann jeder mit dem Sepa Zahlungsverkehr Befasste selbst ermitteln, wie gut er bereits über SEPA informiert und auf die damit verbundenen Änderungen vorbereitet ist. Zudem erhält er am Ende der Einschaltung des SEPA-Navigators individuelle Hinweise.

Fehler sollen nicht mehr geschehen Der Referent sagte zu Sepa aus, dass dieser Zahlungsverkehr deutliche Verbesserungen bringen werde und dass es Fehler nicht mehr geben werde. Innerhalb von zwei Tagen könne ein Überweissungsauftrag ausgeführt werden, und die Rechnungsstellung sei wichtig als eine Vorabinformation. Er riet den Anwesenden, einer Bank das Vertrauen zu schenken. Er glaube daran, dass künftig alles so weiterlaufen werde, wie das bisher geschehen sei, wenn es
auch eine Menge an kleinen Dingen gebe, die umgestellt werden müssten. Zum Schluss der Veranstaltungen dankte der Leiter der Firmenbank, Ralf Schneider, für das große Interesse und die erhaltenen Infos und wies darauf hin, dass der Trainee der Firmenbank, Philipp Lang, der fachkundige
Ansprechpartner der Volksbank zum Thema Sepa, gerne für nähere Auskünfte bereit stehe. Auch könne man Informationen unter www.Volksbank-aktiv.de von der Hompage der Volksbank abrufen.
Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen, blieb genügend Zeit, sich über den Sepa-Zahlungsverkehr Gedanken auszutauschen.