Alle Beteiligten aus der Volksbank, der Praxis Dr. Serguhn sowie den sozialen Einrichtungen beim gemeinsamen Gruppenbild.

Pressetext aus dem Schlitzer Bote vom 17.03.2016

Junge Menschen mit neuen Blickwinkeln
Am Sozialpraktikum teilgenommen / Über den Tellerrand hinausgeblickt

Im Rahmen Ihres Sozialpraktikums erhielten fünf junge Menschen im Dezember 2015 und Januar 2016 die Möglichkeit in das Arbeitsumfeld von sozialen Berufen Einblick zu nehmen.

Die Auszubildenden der Volksbank Lauterbach-Schlitz eG Marike Treu, Maximilian Müller und Jan-Philipp Sachs sowie Mara Schramm und Lisa Rockel von der Augenarztpraxis Dr. Stefan Serguhn stellten das Erlebte nun bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit den Ansprechpartnern der sozialen Einrichtungen vor. Im Sitzungszimmer der Volksbank durfte Vorstand Alexander Schagerl hierzu Baronin Riedesel und Ulrich Baier von der Lauterbacher Tafel e.V. sowie von der Behindertenhilfe Vogelsbergkreis e.V. Frank Haberzettel begrüßen. Das AWO Sozialzentrum Lauterbach war mit Ansprechpartnerin Sylvia Motz-Sattler ein weiterer Kooperationspartner des Projektes. Herr Schagerl dankte den Anwesenden für die Möglichkeit, jungen Menschen aus dem eigenen beruflichen Alltag einen Blick über den Tellerrand hinaus zu gewähren. Diesem Dank schloss sich Dr. Stefan Serguhn gerne an, der mit seinen Auszubildenden erstmals am Sozialpraktikum beteiligt war.

Über eine anschauliche Präsentation gaben die Sozialpraktikanten ihre Erfahrungen und Eindrücke weiter. Besonders schön sei der offene Empfang gewesen, den man in allen drei Einrichtungen erfahren habe. Dieser erfolgte über eine gute Einbindung in die Tagesabläufe,  aktives Mitarbeiten und die freundliche Aufnahme in den Teams. In allen drei Einrichtungen kamen schnell persönliche Kontakte zustande, egal ob beim gemeinsamen Arbeiten, Plätzchen backen oder Zeitung vorlesen. Von der Dankbarkeit und Offenheit der Menschen zeigten sich die Auszubildenden sehr beeindruckt. Man habe viel Neues kennengelernt und einen ganz anderen Blickwinkel  auf bedürftige Menschen mit oder ohne Handicap bekommen.  Für das eigene Berufsleben stelle dies auf jeden Fall eine Bereicherung dar. Ohne Scheu und Hemmungen könne man nun auf Menschen zugehen.

Die Vertreter der Einrichtungen spiegelten diese Eindrücke zurück. „Wir freuen uns, dass das Sozialpraktikum so gelungen ist und gut bei den jungen Leuten ankommt“, führte Baronin Riedesel aus. Für eine Wiederholung sei man offen, adressierte Frank Haberzettel an Ausbildungsleiter Bernd Höhl, der sich für die Durchführung verantwortlich zeigt. Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken ließ man den Nachmittag ausklingen.