Wurden in den Aufsichtsrat gewählt: Detlev Krau und Bernhard Ziegler (2. und 3. von links). Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Albrecht Lerch (links) und die Vorstände Alexander Schagerl und Norbert Lautenschläger gratulierten.

Pressebericht aus dem Lauterbacher Anzeiger 12.05.2017

Vertreterversammlung in der Landesmusikakademie / Ziegler und Krau bleiben im Aufsichtsrat / Dividende beträgt fünf Prozent

Im voll besetzten Saal der Landesmusikakademie in Schlitz begann die Vertreterversammlung der Volksbank Lauterbach-Schlitz e.G. mit einem kurzen Filmbeitrag zum Thema „Wie finde ich den richtigen Weg zur Geldanlage sowie für alle meine Bankgeschäfte im Niedrigzinsumfeld?“ Anschließend begrüßte Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Albrecht Lerch die vielen Gäste.

Den Bericht des Vorstandes erstatteten per Video die Vorstände Norbert Lautenschläger und Alexander Schagerl. Vorstandsvorsitzender Lautenschläger begann seine Ausführungen mit einem Blick auf die Entwicklung der Gruppe der 972 Volks- und Raiffeisenbanken in 2016 mit einer Bilanzsumme von 851 Milliarden Euro. Auch die Mitgliederzahlen stiegen. Die weiter anhaltende Niedrigzinsphase und weiter sinkende Margen im Kundengeschäft seien nicht nur für die Genossenschaftsbanken eine große Herausforderung, stelle er fest. Bei Betrachtung der volkswirtschaftlichen Rahmendaten bleibe die Zinspolitik der EZB ein Dauerthema, die weiterhin mit Nullzinspolitik und Anleihekäufen für günstige Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und Privatpersonen sorgen möchte. Dies geschieht, so Lautenschläger, allerdings zulasten der deutschen Sparer.

Mit den Ausführungen zur Volksbankstrategie in der Niedrigzinsphase beantwortete der Vorsitzende auch die Eingangsfrage aus dem zuvor gezeigten Filmbeitrag: Mit einer hervorragenden Beratungsqualität und einer breit aufgestellten Produktpalette begleite die Volksbank Lauterbach-Schlitz ihre Kunden bei ihren Entscheidungen in allen Bankgeschäften. Ganz besonders stolz ist die Bank auf die Auszeichnung als „Beste Bank vor Ort 2017“ durch die Gesellschaft für Qualitätsprüfung.

Vorstand Alexander Schagerl erstattete den Bericht zur Geschäftsentwicklung der Volksbank Lauterbach-Schlitz im Geschäftsjahr 2016 und stellte fest, dass sich das konservative Geschäftsmodell der Genossenschaftsbank im besten Sinne als krisenfest und stabil erwiesen habe. Die Bilanzsumme stieg auf 536 Millionen Euro, ein Plus von 5,3 Prozent. Die Bilanzstrukturen blieben im Wesentlichen unverändert, die Eigenkapitalausstattung sei gut. Alexander Schagerl erläuterte die wesentlichen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung. Vom erfolgreichen Geschäftsjahr profitieren auch die Mitglieder der Genossenschaftsbank mit der Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 5 Prozent, das sind 150 517,90 Euro.

Aufsichtsratsvorsitzender Lerch berichtete, dass der Aufsichtsrat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen habe. Er trug die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung vor und leitete zur Beschlussfassung über den Jahresabschluss sowie den Gewinnverwendungsvorschlag mit der Zahlung einer Dividende in Höhe von 5 Prozent über. Einstimmig fiel das Votum dafür aus.

Für die zu Beginn des Jahres 2018 anstehenden Wahlen zur Vertreterversammlung wurde die Wahlordnung an die aktuelle Musterwahlordnung des genossenschaftlichen Verbundes angepasst und über die Mitgliedervertreter für den neu zu bildenden Wahlausschuss abgestimmt.

Bei den Wahlen in den Aufsichtsrat wurden Herbsteins Bürgermeister Bernhard Ziegler und der Apotheker Detlef Krau aus Freiensteinau einstimmig in das Gremium wiedergewählt.

In den Wahlausschuss wurden Renate Betz, Stefan Kunst, Herbert Lang, Holger Marx, Gerhard Schmalz und Heiko Wahl gewählt. Außerdem gehören dem Wahlausschuss der Vorstand der Bank sowie drei Mitglieder des Aufsichtsrats an.