Frank Steinhagen, Direktor Vertrieb Union Investment Privatfonds GmbH, sprach zum Thema "(Anleger-) Erfolg kommt hinter der Angst".
Vorstandsvorsitzender Norbert Lautenschläger mit Lisa und Anna Hahner
Die Pointe blieb auf der Strecke: Manuela Floryan und Arno Helfenbei wollten einem (unsichtbaren) Gast einen Witz erzählen.

Pressebericht aus dem Lauterbacher Anzeiger vom 22.03.2017

„Der Weg zum Erfolg“
Volksbank Lauterbach-Schlitz lädt ins Wartenberg Oval ein / Rund 600 Gäste

Angersbach (gs). "Der Weg zum Erfolg - bei der Geldanlage und beim Sport". Unter diesem Motto hatte die Volksbank Lauterbach-Schlitz rund 600 Gästen ins Wartenberg Oval eingeladen, und diesen wurde in über zweieinhalb Stunden einiges geboten. Informationen über Geldanlagen, die auch Zinsen bringen und nicht das Kapital aufgrund der Inflation mindern, gab es von Frank Steinhagen, dem Direktor Vertrieb von Union Investment Privatfonds GmbH. Mit einem Kurzfilm über die Teilnahme der Bankmitarbeiter am J.P.-Morgan-Lauf in Frankfurt gab es die Überleitung zum 40-minütigen Vortrag der Zwillinge Anna und Lisa Hahner über "Motiviert für 42,195 Kilometer und ganzes Jahr". Zum Abschluss unterhielten heimische Künstler. Zuerst sang Manuela Floryan "Also geben sie acht" von Georg Kreisler, dann folgte ein Sketch mit ihr und Arno Helfenbein, die in einem Sketch nach Tucholsky einem unsichtbaren Gast einen Witz erzählten - jeder hatte dabei seine eigene Ansicht vom Geschehen, am Ende waren sie so zerstritten, dass die Pointe auf der Strecke blieb.

 

Volksbank-Vorstandsvorsitzender Norbert Lautenschläger freute sich bei der Begrüßung der 600 Gäste über "volle Ränge". Es solle an diesen Abend über Erfolge gesprochen werden - bei der Anlage und im Sport. Beweise für Erfolge seien auch, dass Union Investment zum dritten Mal Fondsgesellschaft das Jahres wurde, dass sich der Verbundpartner R+V Versicherungen kontinuierlich im Aufwind befinde und dass die Volksbank als "beste Bank vor Ort" ausgezeichnet wurde. Für den sportlichen Erfolg sorgten die Hahner-Zwillinge aus der Rhön.

 

"Seit 5000 Jahren hatten wir noch nie so niedrige Zinsen wie heute", erklärte Vertriebsdirektor Frank Steinhagen zu Beginn seines Vortrags über "(Anleger-)Erfolg kommt hinter der Angst". Er bezeichnete die Geldanleger von heute als "Generation Ungewissheit - die gehetzte Generation". In einer Zeit der dauernden Veränderungen und Reizüberflutung durch die Medien werde es schwer, die richtige Entscheidung zu fällen und sich nicht von Ängsten treiben zu lassen. Mit Aussagen wie "wer in den Geldwert Euro investiert, ist Gläubiger" oder "die Abwesenheit von Zins und Zinseszins" ging er auf Nullzins und Geldwertverlust ein. Deutsche Anleger hätten zurzeit nur eine Frage, wohin mit dem Geld, dabei spiele die Sicherheit eine große Rolle. Mit fünf Faustformeln für das richtige Vorgehen bei der Geldanlage gab er Tipps, wie das Geld derzeit richtig angelegt werden könne. Streuen, Rendite: Aktie + Zeit, 20 Prozent des Vermögens langfristig anlegen, dem Trend folgen und Brutto=Netto sei noch Guthaben. "Sie brauchen die richtige Strategie, sollten künftig ein wenig mehr Angst vor der eigenen Angst haben". Er riet, Mut zum Anlegen zu haben. "Mut ist der Sieg über die eigene Angst, das gilt auch bei der Geldanlage", sagte der Vertriebsdirektor.

 

Unter dem Motto "Motiviert für 42,195 Kilometer und ein ganzes Jahr" berichteten Anna und Lisa Hahner über ihre Erfahrungen, Erlebnisse und die Lehren, die sie aus dem Leistungs- und Profisport ziehen. Sie befassten sich ausführlich mit dem Begriff Talent und versuchten zu beweisen, dass neben dem angeborenen Talent auch 10000 Stunden Training zum Erfolg führen können. Die Zwillinge erklärten, wie sie auch aus Rückschlägen langfristig Fortschritte erzielen konnten. Anna lief trotz eines Sehnenanrisses nach drei Kilometern den Marathon bei den olympischen Spielen in Rio den Wettkampf zu Ende. Danach musste sie verletzungsbedingt eine viereinhalbmonatige Pause einlegen. Diese nutzte sie für neue Gedanken, sie lief mental weiter, holte sich die Bilder vom Training in den Kopf, ihr Körper suggerierte, dass sie lief. So konnte sie nach der Genesung problemlos wieder aktiv einsteigen. Mit Selbstbewusstein, Optimismus, Selbstbestimmtheit und Perspektivwechsel meistern sie Krisen, sagten die beiden jungen Frauen. Rio war ihr großes Ziel, das beflügelte sie immer wieder zu großen Projekten. Sie teilen ihre Marathonstrecke in mehrere Etappen, es freut sie stets, wenn sie eine hinter sich gebracht haben. Dann nehmen die Nächste in Angriff. Die 27-jährigen Profisportlerinnen und Sportunternehmerinnen schilderten ihren Alltag aus Training und geschäftlichen Aktivitäten. Nach dem Verlesen einiger Passagen aus ihrem Buch "Time to run" beantworteten sie Fragen aus der Zuhörerschaft. Zu Beginn der Veranstaltung und danach gab es einem Imbiss aus der Küche des Hotels Schubert, bei Getränken wurden Gespräche geführt - auch mit den beiden Sportlerinnen, zudem gab es Neuigkeiten zum Online-Dienst der Volksbank.