Vorstandsvorsitzender Norbert Lautenschläger begrüßte die jungen Künstler und Gäste.

Pressetext aus dem Lauterbacher Anzeiger vom 24.05.2017

Vielfalt in der Volksbank

Zahlreiche junge Gesichter waren in der Lauterbacher Volksbank zu sehen, als die umfangreiche Ausstellung "Vielfalt statt Einfalt" im Foyer des Geldinstituts eröffnet wurde. Nicht nur die Künstler, allesamt Schülerinnen und Schüler der fünften und neunten Klassen der Lauterbacher Haupt- und Realschule an der Wascherde, sondern auch diverse Klassenkameraden, begleitet von Lehrkräften, bevölkerten die Räume der Volksbank und bildeten gemeinsam mit den insgesamt 39 Bildern eine lebendige Vielfalt. Vorstandsvorsitzender Norbert Lautenschläger lobte die "sensationelle Qualität" der Werke und ging auch auf die diversen Techniken ein, die die Schüler für deren Realisierung angewendet hatten.

Während die Fünftklässler als Vorgabe unter anderem Ansätze der Farbenlehre mit Motiven aus der Tierwelt in Rot-Grün-Kontrasten nach eigenen Vorstellungen realisierten, beschäftigten sich die Schüler der neunten Klassen mit grafischen Arbeiten über verschiedene Strukturen und Hell-Dunkel-Kontraste. Dabei mussten die Schüler die Farben auch selber anmischen, wie die Koordinatorin des Projektes, Kunstlehrerin Andrea Grube, erklärte. Resultat ist bunte und eben vielfältige Mischung aus Schwarz-Weiß-Stillleben, Landschaften in kräftigen Farben und Szenerien, die Menschen in verschiedenen Situationen zeigen. "Wir haben uns bewusst nicht auf fest umrissene Themen beschränkt, sondern wollten im Rahmen der Vorgabe der Schülerkreativität freien Lauf lassen", so Grube, die sich freute, dass die Schüler mit ihren Werken "ein gutes Stück von sich selbst offenbaren." Die Ausstellung, die Andrea Grube gemeinsam mit den Lehrkräften Lara-Sophie Dornsiefer, Ariane Zink und Sandra Schosser konzipiert hat, wird noch bis zum Beginn der Sommerferien zu sehen sein. Nach der Eröffnung nutzten alle beteiligten die Gelegenheit, bei einem Getränk die einzelnen Werke genauer unter die Lupe zu nehmen. "Wir sind ja nur eine normale Realschule und keine Kunstschule. Das ist schon beachtlich, was nun als Resultat zu sehen ist", freute sich Kunstlehrerin Grube über den Erfolg ihres letzten großen Projektes. Sie wird Ende des Schuljahres in den Ruhestand gehen.