Die Reisegruppe an der Nordküste der Hauptinsel Sao Miguels am Vigia da Baleia – einem ehemaligen Walfängerausguck

Pressebericht aus dem Lauterbacher Anzeiger vom 27. Juni 2018

Neue Eindrücke, viele Erlebnisse  

Reiseteilnehmer der Volksbank Lauterbach-Schlitz auf den Azoren unterwegs/Phantastische Panoramawelt

Den Azoren eilt ein guter Ruf voraus - vor allem, weil die nach ihnen benannten Hochdruckgebiete über dem Atlantik uns warme Luft und schönes Wetter bringen. Aber nicht nur deswegen machten sich die Reiseteilnehmer neugierig und erwartungsvoll auf den Weg, bietet doch die Natur des Inselarchipels weit draußen im Atlantik einen weltweit nur selten anzutreffenden Artenreichtum an Flora und Fauna.

Nach einem rund vierstündigen Flug landete die Gruppen zunächst auf der Hauptinsel Sao Miguel. Quartier wurde in Ponta Delgada bezogen. Sao Miguel beeindruckte vor allem durch gigantische vulkanische Krater und riesige Kraterseen. Faszinierend und auch ein bisschen mystisch wirkte der Blick auf den Kratersee Lagoa do Fogo, der vielleicht schönste Kratersee auf den Azoren.  

Mit dem Flugzeug ging es auf die Nachbarinsel Faial. Auf einer eindrucksvollen Inselrundfahrt mit vielen Ausblicken genossen die Reisenden die phantastischen Panoramen insbesondere der Südküste der Insel. Während einer Bootsfahrt zur Walbeobachtung war den Teilnehmer das Glück hold und es zeigten sich auch einige dieser gewaltigen Meeressäuger. Bei einem Inselrundgang wurde auch der Yachthafen der Inselhauptstadt Horta besucht - für Sportsegler ein beliebter Treffpunkt zwischen den Kontinenten   - und für uns Europäer der letzte Stopp auf dem Weg nach Amerika.

Weiter ging es mit der Fähre auf die Insel Pico – benannt nach dem Vulkan Ponta do Pico, der gleichzeitig der höchste Berg Portugals ist.  Die Tagesrundfahrt über die Insel rundete die vielen Eindrücke der vulkanischen Landschaften ab. Sehr präsent ist hier auch die Geschichte der Walfänger, gut nachzuverfolgen beim Besuch des Walfangmuseums.

Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck traten die Teilnehmer dann von der Hauptinsel Sao Miguel die Heimreise an – in dem Bewusstsein, die wunderbare Natur der Inseln noch ruhig und entspannt entdeckt zu haben, denn die ersten Anzeichen des Massentourismus sind auch hier mitten im Atlantik zu spüren.