Dieser Plan-Anblick des Erweiterungsbaues in Lauterbach, soll Ende Juli der Realität weichen, zumal die Bauarbeiten, und der Kostenrahmen, voll im Plan liegen würden.
Der Vorstand der Volksbank Lauterbach-Schlitz, Alexander Schagerl und Norbert Lautenschläger, von rechts, zeigte sich während der aktuellen Bilanzkonferenz recht stolz auf das erneut positive Ergebnis der Geschäftsentwicklung; Kerstin Novy hatte bei der Organisation der mehr als 40 Veranstaltungen in 2013, im Sinne der Kunden und der Allgemeinheit die Federführung inne.

Pressebericht aus dem Schlitzer Bote vom 15.01.2014

Volksbank Lauterbach-Schlitz konnte Geschäftserfolg fortsetzen
Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2013. Mehr als 40 Veranstaltungen im Sinne der Bank, der Kunden und der Allgemeinheit

Hans Schmidt

Lauterbach-Schlitz. Auch im Jahr 2013 waren es unsere wichtigen Anliegen,unsere Mitglieder und Kunden neben einer umfassenden persönlichen Beratung in vielen Veranstaltungen mit Informationen zu aktuellen Themen zu versorgen. Aber auch für die Allgemeinheit haben wir viele Events angeboten, darauf wies Norbert Lautenschläger, der Vorstandsvoritzende der Volksbank Lauterbach-Schlitz zu Beginn der gestrigen Bilanzpressekonferenz hin. Im Jahresverlauf seien mehr als 40 Veranstaltungen angeboten und Sponsoringmaßnahmen durchgeführt worden, von denen wir zum größten Teil ausführlich berichtet haben.

Zertifizierungsaudit erneut gemeistert
Vor mehr als vier Jahren, im November 2009, habe sich die Volksbank, als erste Bank in Deutschland, die Service- und Beratungsqualität im Privat- und im Firmenkundengeschäft durch den TÜV Rheinland zertifizieren lassen. Nach der bestandenen Re-Zertifizierung im November des Jahres 2012 habe man
auch im Berichtsjahr das Zertifizierungs-Audit erfolgreich gemeistert. Höchste Qualität, unter Einhaltung der Gegebenheiten des Verbraucherschutzes und der gesetzlichen Vorschriften, sei von unseren Mitarbeitern abverlangt worden.

249 weitere Mitglieder

Zu den Zahlenwerken sagte Alexander Schagerl wörtlich: „Zum 31.12.2013 waren 8.668 Mitglieder mit Geschäftsguthaben von 3,2 Mio. Euro Anteilseigner der Volksbank Lauterbach-Schlitz eG. Im Berichtsjahr sind der Volksbank 249 Mitglieder beigetreten. Die Volksbank Lauterbach-Schlitz eG unterhält neun stationäre Geschäftsstellen und eine SB-Stelle. Ende 2013 waren insgesamt 95 Mitarbeiter/innen beschäftigt, darunter 11 Auszubildende.

Die Aus- und Weiterbildung hat in unserem Hause einen sehr hohen Stellenwert. Der schwierige Arbeitsmarkt zeigt uns immer wieder, dass die eigene Ausbildung von kompetenten und flexiblen Mitarbeitern unverzichtbar ist. In der Internetfiliale werden zum Jahresende 5.597 Konten (+ 2,9 %) mit einem Anlagevolumen von 53,6 Mio. EUR (+ 6,2 %) geführt. Mit der Entwicklung dieses Vertriebskanals sind wir weiterhin sehr zufrieden. Unsere Kunden schätzen unseren Multi-Kanal-Vertrieb sehr. Das schnelle Internet-Geschäft, oder auch die spezielle, kompetente sowie
individuelle Beratung, und all das in einem Hause, werden gerne in Anspruch genommen und ist inzwischen die wichtigste Filiale in unserem Hause.“

434 Millionen Euro Bilanzsumme

Die Bilanzsumme betrage 434 Millionen Euro und die Eigenkapitalausstattung der Bank sei weiterhin gut. Das bilanzielle Eigenkapital werde sich, unter der Annahme der Zustimmung der Vertreterversammlung zum Gewinnvorschlag, auf voraussichtlich 29 Mio. EUR erhöhen.
Weiteren Vorschriften der Bankenaufsicht zur Eigenkapitalausstattung der Banken sehe man gespannt entgegen. Die Stärkung des Eigenkapitals werde auch für Volksbank weiterhin ein Thema sein.
Die Liquidität sei im Geschäftsjahr 2013 gewährleistet und die gesetzlichen Normen seien jederzeit eingehalten worden. Bei den bankeigenen Geldanlagen werde, neben einer ausgewogenen Fälligkeitsstruktur und einer angemessenen Rentabilität, ein großes Augenmerk auf Sicherheit gelegt.
Die bankeigenen Anlagen zum 31.12.2013 betrügen 228 Mio. EUR.

„Mit der Entwicklung der Kundeneinlagen im Geschäftsjahr 2013 waren wir trotz der schwierigen Wettbewerbssituation zufrieden. Die Kundeneinlagen zum 31.12.2013 betrugen 304 Mio. EUR.
Das bilanzielle Kreditvolumen hat sich mit einer Steigerungsrate von 4,4 % auf rund 189 Mio. EUR erfreulich entwickelt. Das gewerbliche Kreditgeschäft verlief sehr positiv. Allen vertretbaren Kreditwünschen konnten wir nachkommen. Eine Kreditklemme hat es bei unserem Mittelstand nicht gegeben. Aber auch das private Kreditgeschäft, vornehmlich die privaten Baufinanzierungen, haben zugenommen. Grund hierfür waren einerseits die weiterhin günstigen Marktkonditionen sowie vielfältige Vertriebsaktivitäten unserer Mitarbeiter“, so Schagerl wörtlich weiter.

„Konstante Kreditvergabepolitik ist verlässlich und konstant“

Insgesamt seien im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als 622 Kreditanträge mit einem Volumen von mehr als 63 Mio. EUR bearbeitet worden. Alle erkennbaren Risiken seien in ausreichender Höhe abgeschirmt. In 2013 konnten 779 Bausparverträge mit einer Summe von 17,91 Mio. EUR abgeschlossen werden. Auch im Versicherungsgeschäft könne die Volksbank eine Zielerreichung
vermelden und trotz schwieriger Marktbedingungen sei man mit Wertpapiergeschäft zufrieden.

Das Investmentgeschäft mit unserem Kooperationspartner Union Investment habe sich sehr positiv entwickelt.

„Trotz des äußerst niedrigen Zinsniveaus und weiter sinkender Margen im Kundengeschäft, haben wir ein etwa gleichbleibendes Zinsergebnis erwirtschaften können. Das Dienstleistungsgeschäft konnten wir dank erhöhter Vertriebsaktivitäten leicht steigern. Bei in etwa gleichbleibenden Kostenstrukturen stieg das Jahresergebnis geringfügig. Wir werden einen Gewinn in Höhe von 1.150 TEUR ausweisen
können. Hiermit sind wir durchaus zufrieden. Mit einer cost-income-ratio in Höhe von 49 % nehmen wir einen hervorragenden Platz in der Bankenbranche ein. Dies bedeutet, dass wir 49 Cent aufwenden um einen Euro zu verdienen. Um auch künftige gesetzliche Eigenkapitalanforderungen an Banken erfüllen zu können, werden wir auch diesmal das Eigenkapital durch Gewinnthesaurierung
starken. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Vertreterversammlung eine Dividende von 6 % zur Genehmigung vorschlagen“ so Schagerl wörtlich weiter.

Unternehmensziele und Geplante Maßnahmen
„Unsere Unternehmensziele und unsere geplanten Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolges sind in der vom Vorstand festgelegten Geschäfts- und Risikostrategie formuliert. Darin ist unser Grundverständnis zu unserer Geschäftspolitik und zu unserem Geschäftsmodell beschrieben. Aufgabe unseres Risikomanagements ist eine zielkonforme und systematische Risikohandhabung aller Risikopositionen. Dabei wird auf Geschäfte verzichtet, deren Risiko vor dem Hintergrund der Risikotragfähigkeit nicht vertretbar ist. Neben klaren strategischen Vorgaben sind Handlungsanweisungen und Verantwortlichkeiten im Rahmen unserer Aufbauorganisation geregelt. Um die Angemessenheit der Risiken während eines Geschäftsjahres
sicherzustellen, werden sie laufend überwacht. Die regelmäßige Berichterstattung gegenüber dem Vorstand und dem Aufsichtsrat erfolgt anhand unseres Risikoberichtes. Aufgabe des Risikoberichtes ist es, allen einen umfassenden und aktuellen Überblick über alle wesentlichen Risiken unserer Volksbank zu verschaffen.

Im Jahresabschluss 2012 sind alle erkennbaren Risiken im Kreditgeschäft und im Wertpapiergeschäft ausreichend abgeschirmt. Gesetzlich sind wir verpflichtet, einmal jährlich Informationen über unsere
Organisationsstruktur, unser Risikomanagement und unsere Risiko- und Kapitalstruktur zu publizieren. Zentrales Ziel dieser Anforderung ist es, die Transparenz über die eingegangenen Geschäfte zu erhöhen, um somit über die Marktdisziplin ein risikobewusstes Management zu erreichen.
Wir kommen dieser Verpflichtung mit der Veröffentlichung des Offenlegungsberichtes auf unserer Internetseite nach. Diesen kann man unter der Rubrik „Ihre Volksbank / Unsere Zahlen / Offenlegungsbericht“ einsehen,so der Bericht von Alexander Schagerl abschließend.

Ausblick auf das Jahr 2014

„Für das Jahr 2014 gehen wir von einem weiter anhaltenden niedrigen Zinsniveau aus. Die Europäischen Staaten werden dies weiter von der EZB einfordern, um Zinsbelastungen niedrig zu halten und weitere Reformen voranzutreiben. Die EZB muss auch im laufenden Jahr erheblich auf die Stabilität des Euros achten. Die wirtschaftliche Entwicklung Europas, und insbesondere Deutschlands,
bleibt abzuwarten. Die Prognosen für Europa zeigen ein Wirtschaftswachstum von 0,9 %, für Deutschland wird ein Wachstum von 1,7 % erwartet. Bei unseren Planungen für das Geschäftsjahr 2014 gehen wir von weiter wachsenden Marktanteilen aus. Sowohl im bilanziellen Geschäft, wie auch im Dienstleistungsgeschäft wollen wir Steigerungsraten erzielen. Trotz des hohen Wettbewerbs in der Finanzbranche sehen wir uns gut gerüstet das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben.
Die höchstmögliche Kundenorientierung steht auch in 2014 im Focus unseres Handelns. Unsere engagierten und kompetenten Mitarbeiter stehen bereit und werden alles Mögliche tun, um unsere Mitglieder und Kunden in hohem Maße zufrieden zu stellen“, mit diesen Worten beendete Norbert Lautenschläger den Geschäftsbericht des vergangenen Jahres.

Refernt Kirchenpräsident Dr. Volker Jung

Lautenschläger wies noch auf die diesjährige Mitgliederversammlung am 11. Februar im Wartenberg Oval shin. Als Gastreferenten sei es gelungen, den Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Herrn Dr. Volker Jung, zu gewinnen. Er werde zum Thema „Kirche, Wirtschaft, Geld“ referieren.

Die diesjährige Vertreterversammlung werde am 07. Mai in der Landesmusikakademie in Schlitz stattfinden.