Vorstandsvorsitzender Norbert Lautenschläger konnte viele Gäste zur Vernissage begrüßen.
Evi Waitkewitsch vor ihren Bildern.

Pressebericht aus dem Lauterbacher Anzeiger vom 30.05.2014

Loslassen und Zufriedenheit
"FARBENMEhR" - erste Ausstellung von Innenarchitektin Evi Waitkewitsch

Viele Gäste waren am Freitagabend zur Eröffnung der Ausstellung mit dem Namen „FARBENMEhR“ gekommen. Evi Waitkewitsch, als Innenarchitektin hier in der Region bekannt, präsentiert mit 27 wunderschönen und farbenfrohen Acrylbildern erstmals ihre künstlerische Seite der Öffentlichkeit.

Vorstand Norbert Lautenschläger zeigte sich in seiner Rede höchst erfreut, dass sich Evi Waitkewitsch bei ihrer ersten Ausstellung für die Volksbank entschieden habe. Der Zeitpunkt sei ideal, da die Bilder auch bei der Eröffnung des Neubaus Ende Juli noch die Räumlichkeiten schmücken.

Er führte aus, dass Evi Waitkewitsch in unserer Region bisher mehr als Innenarchitektin bekannt sei. Ihre künstlerische Seite habe bisher etwas im Hintergrund gestanden. Sie male gerne aus Spaß, wenn ihr danach sei. Als „Künstlerin“ im klassischen Sinne sehe sie sich selbst eher weniger und verzichte daher auch gerne auf diese Bezeichnung. Norbert Lautenschläger widersprach an dieser Stelle und betonte, dass ihre Bilder durchaus vom Betrachter als Kunst wahrgenommen würden und bat sie, ihr Licht nicht zu sehr unter den Scheffel zu stellen. Die bereits vor einiger Zeit von der Volksbank erworbenen Bilder von Waitkewitsch seien bereits von vielen Kunden und Gästen anerkennen bewundert worden.

Norbert Lautenschläger skizzierte für die Anwesenden nochmals den Lebenslauf der Künstlerin: Evi Waitkewitsch stamme gebürtig aus Künzelsau. In Rosenheim habe sie nach dem Abitur Innenarchitektur studiert. Dort habe sie über eine Lauterbacher Freundin auch ihren Ehemann Rainer kennengelernt. So habe sie der Weg in den Vogelsberg geführt, wo sie seit der Geburt ihrer Kinder freiberuflich als Innenarchitektin tätig sei.

Zum Malen sei Evi Waitkewitsch durch einen VHS-Kurs bei dem Maler Johann Benthin – ein Geschenk von ihrem Schwager - gekommen. Nach weiteren Malkursen habe Evi Waitkewitsch eigenständig privat weitergemalt. Malen bedeute für die Künstlerin, wie sie Norbert Lautenschläger verraten hat, einfach loslassen und Freude haben. Farben und Strukturen auf die Leinwand auftragen und neugierig beobachten, was sich ergibt. Daher wolle sie auch nicht allzu viel in ihre Bilder reininterpretiert wissen. Für Evi Waitkewitsch sei es einfach spannend zu beobachten, wie sich Farben vermischen, wie sich Strukturen und Hintergründe in den Vordergrund drängen oder aber auch im Hintergrund bleiben. Malen vereine für Sie vieles: Loslassen, Spannung, Aufregung und Zufriedenheit. Diese Emotionen seien es auch, so Lautenschläger, die der Betrachter in ihren Bildern wiederfinde.

In ihrer Ausstellung präsentiert Evi Waitkewitsch die gesamte Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens: So findet man sehr farbintensive abstrakte Bilder, pastellige Töne, aber auch sehr dekorative Bilder mit Weinmotiven. Die Präsentation ihrer Werke kann noch bis Ende August in den Räumen der Volksbank Lauterbach-Schlitz zu den normalen Öffnungszeiten besucht werden.